Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes (DGVB) e.V.
Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes (DGVB) e.V.

Aktuelles

 

03.09.2019 - Einladung des Bundespräsidenten                                             

Vor wenigen Wochen erreichte  den Vorsitzenden des Sozialwerks ein Brief aus dem Bundespräsidialamt mit folgendem Inhalt: "Der Bundespräsident und Fau Elke Büdenbender bitten Herrn Winfried Pesch zum Bürgerfest in den Park von Schloss Bellevue       am Feitag, dem 30. August 2019, um 16.30 Uhr". Gerne hat der Vorsitzende diese überraschende Einladung nach Berlin angenommen.

 

Im Mittelpunkt des Bürgerfestes stand die Bedeutung des Ehrenamtes für eine lebendige Zivilgesellschaft. Rund 4000 ehrenamtlich engagierte Menschen aus ganz Deutschland waren am ersten Tag exclusiv zu dem zweitägigen Bürgerfest eingeladen.  

In seiner Eröffnungsansprache stellte der Bundespräsident das vielfältige Engagement ehrenamtlich aktiver Menschen in Deutschland in den Mittelpunkt, die mit ihrer Tatkraft die Zivilgesellschaft stärken und lebendig halten und richtete ihnen seinen besonderen Dank aus.  

Gleichzeitig zeigte das Fest das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen, Initiativen und gemeinnützigen Organisationen in seinen unterschiedlichsten Facetten. Als Partnerländer waren Finnland und Nordrhein-Westfalen mit vielen Informations- und Brauchtumsständen sowie hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Medien vertreten. Auch Ministerpräsident Armin Laschet hob in seinen Statement die besondere Bedeutung des Ehrenamtes gerade in Nordrhein-Westfalen hervor und merkte an, dass es in seinem Bundesland bei rund 18 Millionen Einwohnern, alleine 6 Millionen ehrenamtlich Engagierte gebe, ohne deren Einsatz, in der heutigen Zeit ein gesellschaftliches Miteinander von noch mehr Schwierigkeiten geprägt sei.

 

Zugleich hatte der Bundespräsident seine Gäste eingeladen, neben den Auftritten und Vorführungen bekannter Künstler, auch  das Schloss, die Amtsräume  sowie das Arbeitszimmers des Präsidenten zu besichtigen.

 

Rund um das Geschehen und das vielfältige Begleitproramm, das bis Mitternacht andauerte, bestand für unseren Vertreter des Sozialwerks reichlich Gelgenheit sich mit  anderen "Ehrenamtlerkolleginnen und -kollegen" auszutauschen.

 

Anmerkung: Die Veranstaltung wurde gesponsert von großen und mittelständischen Untertnehmen aus Wirtschaft und Industrie und nicht aus Steuergeldern finanziert.

 

 

26.08.2019 - Kooperation der Beauftragten für den Opferschutz des Landes NRW mit dem Sozialwerk des DGVB e.V. (Quelle: Beitrag aus "Justiz NRW" v. 31.07.2019)

Das Sozialwerk hat sich den Leitgedanken „Miteinander - Füreinander“ zur Aufgabe gemacht.

Wer Opfer einer Straftat geworden ist, erlebt meist einen schwerwiegenden Eingriff in sein Leben. Die langfristigen emotionalen und sozialen Beeinträchtigungen sind häufig gravierend. Die Beauftragte für den Opferschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht solchen Opfern seit Dezember 2017 als Wegweiserin zur Seite, damit ihnen passgenaue Hilfestellungen gegeben werden können. Ein wichtiger Baustein für diese Unterstützung ist die Netzwerkarbeit und die Kooperation mit starken Partnern.

Ein Beispiel dafür ist die Kooperation mit dem Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes (DGVB) e. V. Zunächst als kleine Selbsthilfeorganisation aus einer kleinen Berufsgruppe der Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher im Jahr 2003 gegründet, ist aus dem Sozialwerk eine gemeinnützige Organisation gewachsen, die sich den Leitgedanken „Miteinander =  Füreinander“ zur Aufgabe gemacht hat und zwischenzeitlich auch anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justiz Hilfe und Beistand leistet.

 

 

Winfried Pesch, Vors. des Sozialwerks und Elisabeth Auchter-Mainz, Beauftragte für den Opferschutz des Landes NRW

 

Die Beauftragte für den Opferschutz konnte bereits mehrfach Opfer an das Sozialwerk vermitteln, das Antworten auf Fragen von Hilfesuchenden bietet und bei der Realisierung von Anliegen und Ansprüchen hilft, wie der folgende Einzelfall anschaulich belegt:

Auf der Hotline der Opferschutzbeauftragten meldete sich ein Mann, der angab, Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Die beiden Täter seien ermittelt worden und hätten vor mehreren Jahren notariell anerkannt, dem Anrufer 40.000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld zu schulden. Die Täter seien unbekannten Aufenthalts und hätten tatsächlich nie etwas an ihn gezahlt.

Die Opferschutzbeauftragte vermittelte den Anrufer an das Sozialwerk des DGVB e. V., das einen Täter ausfindig machen und erreichen konnte, dass dieser zumindest einen Teilbetrag in Höhe von 10.000 Euro an den Geschädigten gezahlt hat.

Vorliegendes Beispiel zeigt, dass Opferschutz gelingt, wenn die damit befassten Institutionen in ein Netzwerk eingebunden sind, das kompetenzgerecht arbeitet. Eine Kooperation wie diese kann für Opfer der Schlüssel zu einer schnellen, flexiblen und unbürokratischen Hilfestellung sein.

 

 

Anmerkung des Sozialwerks: registriert in NRW  - "Afis" Kennziffer: E-04210 - 

 

 

23.08.2019 - NRW-Minister Peter Biesenbach Mitglied des Sozialwerks

Es ist uns eine besondere Ehre, den Minister der Justiz in NRW, Peter Biesenbach (MdL) als neues Mitglied im Sozialwerk begrüßen zu dürfen. Anlässlich seines Beitritts hat Minister Biesenbach uns ein Grußwort übermittelt, das wir hier gerne mit seinem Einverständnis veröffentlichen.

 

Grußwort des Ministers der Justiz, Peter Biesenbach MdL:

 

„Miteinander und Füreinander“ – diesen Leitgedanken hat sich innerhalb der Justiz in Nordrhein- Westfalen vor rund 15 Jahren eine kleine Hilfsorganisation zu Eigen gemacht, die zunächst relativ unbeachtet ihre ehrenamtliche Arbeit darin sah, Kolleginnen und Kollegen, insbesondere aus dem Gerichtsvollzieherbereich, zu helfen und zu unterstützen, die im Dienst Opfer von Gewalttaten wurden oder durch Krankheit oder Unglücksfälle in eine schwerwiegende Notlage geraten sind. Tragische Ausgangssituation war der gewaltsame Tod des Kölner Gerichtsvollziehers Paul S., der eine minderjährige Tochter hinterließ und seines Schlüsseldienstmitarbeiters Dieter K., anlässlich einer Zwangsräumung. Das war der Anfang: In den Folgejahren hat sich aus dem kleinen Kreis damaliger kollegialer Helfer die bisher einzige und professionelle Hilfsorganisation der Justiz, das Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes (DGVB) e. V., entwickelt.

 

Zunächst stand für die Gründungsmitglieder die Idee dahinter, in Notlagen solidarisch Hilfe und Unterstützung im Kollegenkreis zu leisten, oder auch sich in schwierigen dienstlichen oder privaten Situationen auch um deren Hilfe und Unterstützung nachsuchen zu können. Und wo lassen sich Probleme besser erkennen und lösen, als im engeren Kollegenkreis.

Zum Wirkungskreis des Sozialwerkes gehören nicht nur Hilfe und Beistand für die Betroffenen selbst, sondern, sondern auch für ihre Angehörigen. Gerade sie sind in der Regel durch einen Vorfall nicht nur mitbetroffen, sondern oftmals sogar die Hauptleidtragenden.

 

In den zurückliegenden Jahren haben die Betreuer des Sozialwerks viel Leid, Traumatisierung, Verlust eines Familienangehörigen im Dienst, Dienstunfähigkeit oder sehr eingeschränkte Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Familien erfahren müssen. Die Opfer der Tötungsdelikte hinterließen eine Familie, einige mit minderjährigen Kindern, in tiefer Trauer und Verzweiflung. Aber auch die durch Straftaten Betroffenen selbst, durchlebten plötzlich eine Ausnahmesituation, die den gesamten Lebensinhalt auf den Kopf stellten. Durch das Ereignis und seine Folgen werden sie mit Sachverhalten konfrontiert, für die möglichst schnell eine Lösung herbeigeführt werden muss. Auch dafür steht ihnen das Sozialwerk zur Seite. Durch diesen Beistand stehen sie mit der Bewältigung des Schmerzes, der Ohnmacht und Trauer nicht ganz allein da; denn sie müssen ja auch noch, die Familie versorgen, ihren beruflichen Verpflichtungen nachgehen und den Alltag weiter meistern.

 

In der heutigen Zeit ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sich Menschen bereitfinden, ihre Zeit und Energie für ein zeitaufwändiges und forderndes Ehrenamt zu opfern.

 

Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dieses kollegiale Engagement zu stärken, darauf aufmerksam zu machen und die ehrenamtlich engagierten Helfer zu unterstützen.

 

Von den Finanzbehörden als anerkannte gemeinnützige und mildtätige Hilfsorganisation hat das Sozialwerk nicht nur Fälle aus dem Bereich der Gerichtsvollzieher, sondern auch aus anderen Laufbahngruppen der Justiz, wie z. B. dem Strafvollzug, dem Justizwachtmeister- und Justiz- Beschäftigtendienst und ihren Angehörigen, aber auch von Betroffenen außerhalb des Justizbereiches, übernommen. Dabei ist besonders hervorzuheben, die seit Einführung des Amtes Ende 2017, begonnene, kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team der Opferschutzbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Aus neuesten medialen Veröffentlichungen ergibt sich, dass Beschäftigte im öffentlichen Dienst immer mehr, verbalen und körperlichen Attacken ausgesetzt sind. Allein in NRW werden jedes Jahr 19.000 Behördenmitarbeiter Opfer von Gewalt. (Quelle u.a. https://www.waz.de/politik/landespolitik/jedes-jahr-sind-19-000-justiz- mitarbeiter-opfer-von-gewalt-id216433945.html)

 

Es ist mir bereits seit meinem Amtsantritt eine wichtige Aufgabe und gleichzeitig eine neue Herausforderung, dies mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Wie aber steht es um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Wie geht es Ihnen? Was passiert mit ihnen nach solchen Beleidigungen, Attacken und Angriffen?

 

Ich stehe in der Verantwortung für alle Kolleginnen und Kollegen und frage mich dabei: Sind die Routinen, die wir bei der Bewältigung dieser Probleme haben, ausreichend? Kann oder muss dabei auch die Fürsorgepflicht des Dienstherrn neu überdacht werden? Sind dabei die vorhandenen Strukturen innerhalb der Justizverwaltungen, im Rahmen der Gewaltprävention und Hilfe bei der Begleitung der Betroffenen, noch ausreichend?

Das Sozialwerk weist uns dabei einen Weg in die richtige Richtung. Was das Sozialwerk innerhalb und außerhalb der Justiz dabei leistet und in der Vergangenheit bisher geleistet hat, verdient höchste Anerkennung. Daher bin ich selbst auch Mitglied des Sozialwerks des DGVB e.V. geworden.

 

Aus dem Aufgabenbereich des Sozialwerkes können wir lernen:

 

Eine unbürokratische schnelle Erstunterstützung durch Gewährung einer Überbrückungshilfe, Rat, Begleitung und Koordination bei den notwendigen administrativen Schritten, Hilfestellung bei der Überprüfung von Bescheiden in Zusammenhang mit Dienstunfällen und Krankheiten, Vermittlung zur rechtlichen Beratung - und letztendlich Kontakt halten mit den Betroffenen und Angehörigen, zuhören, Sorge tragen für die psychosoziale Prozessbegleitung, Hilfe bei der Besorgung medizinisch notwendiger und/oder technischer Hilfsmittel, ggfs. Prüfung der Kostenübernahme durch das Sozialwerk, Vermittlung und Begleitung in Sachen Vorbeugung sowie Vermeidung posttraumatischer Belastungsstörungen u. v. a. m.

 

Wir alle sind gefordert, gesellschaftlich etwas zu tun. Tragen Sie diese Gedanken und die Möglichkeit aktiver Unterstützung weiter in die übrige Kollegenschaft, die Justizorganisation und die sonstigen Gesellschaftskreise, damit das Sozialwerk auch weiterhin die nächsten Jahre und darüber hinaus, die kollegiale, solidarische und mitmenschliche Säule der Justiz bleibt, aber auch als gesellschaftsoffene Hilfsorganisation vielen Menschen in ihrem Leid, ihrer Trauer oder ihren Notlagen beistehen kann.

 

Peter Biesenbach
Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Juni 2019

 

Hier finden Sie das Grußwort im Original als Dowload.

 

 

22.08.2019 - Allen herzlichen Dank für die großzügige Spende

Herzlichen Dank sagt das Sozialwerk allen Spenderinnen und Spendern, die sich kollegial und solidarisch am Prozesskosten-Sammelfonds „Pension mit 62“ in Baden-Württemberg beteiligt haben. 

 

Der Kollege Elmar S. hatte sich 2016 uneigennützig bereiterklärt, ein für alle Kolleginnen und Kollegen förderliches Muster-verfahren mit dem Ziel einer früheren Ruhestandsregelung „Pension mit 62“ (ohne Abschläge) anzustreben, nachdem verschiedene Aktivitäten, auch des Verbandes, zuvor auf politischer wie administrativer Ebene gescheitert waren. Er wurde dabei unterstützt vom BW-Kollegen W. B., der außerdem auch den Spendenfonds verwaltete.

 

Leider verstarb Elmar S. während des laufenden Verfahrens plötzlich und viel zu früh im Alter von 64 Jahren. Trotz der Trauer und den mit seinem Ableben verbundenen Gedanken und Problemen, haben sich seine Ehefrau gemeinsam und mit der Unterstützung von Walter B. entschlossen, - auch im Sinne des Verstorbenen, - das Prozessverfahren ebenso uneigennützig für viele  Kolleginnen und Kollegen, - die sich mit einem möglichen Erfolg einen früheren Ruhestand erhofften, - weiter zu betreiben. Auch wenn letztlich die erhoffte Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs BW nicht eingetreten ist, so haben sie dennoch mit ihrem weiteren Engagement ein großes Zeichen an Kollegialität und Solidarität gesetzt.

 

Außerdem haben beide ein großes Herz bewiesen - auch im Sinne und im Andenken an den Verstorbenen - und den Wunsch geäußert, den Prozesskosten-Sammelfonds aufzulösen und den verbliebenen „Restbetrag“ in Höhe von 6925,10 EUR mit dem Einverständnis der bundesweit rund 200 Spender dem Sozialwerk des DGVB zu Gute kommen zu lassen.

 

Allen herzlichen Dank für ihre Initiative und Opferbereitschaft. Wir als Vorstand des Sozialwerks sind über diese großzügige Spende sehr erfreut und berührt. Eine Einzelspende dieser Größenordnung hat das Sozialwerk in seiner 15-jährigen Geschichte bisher nicht erhalten. Frau S., Walter B. und alle Spenderinnen und Spender, können davon ausgehen, dass diese Gelder von uns 1:1 dort eingesetzt werden, wo dringend Hilfe erforderlich ist.

 

Der Leitgedanke „Miteinander = Füreinander“ charakterisiert die Aufgaben-stellung des Sozialwerks. Viele Kolleginnen und Kollegen tragen als Mitglied oder Spender wesentlich dazu bei, dass Opfern von Gewalt- und Straftaten sowie Menschen, die unverschuldet durch Unglücksfälle oder Krankheiten in eine schwerwiegende Notlage geraten sind, Unterstützung, Beistand, Beratung, sowie Hilfe auf vielfältige Weise gewährt werden kann. In bisher mehr als 100 Fällen konnte das Sozialwerk Kolleginnen und Kollegen, Angehörige, Opfer und Betroffene – innerhalb und außerhalb der Justiz -, menschlichen, psychologischen, medizinischen, rechtlichen oder auch manchmal finanziellen Beistand leisten oder vermitteln. Und das als einzige Hilfsorganisation eines Berufsstandes in der Justizadministration.     

 

 

Der Kollege Manuel Schunger hat als Verbandsvorstand von BW in seiner Trauerrede für Elmar S. am 25. November 2017 u. a. gesagt, dass das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ein Lächeln im Gesicht derjenigen erzeugt, die an ihn denken. Auch wir im Sozialwerk werden im Andenken an Elmar S. und seine Verdienste ein Lächeln im Gesicht haben und versuchen, dies nicht nur an unsere Opfer und Hilfesuchenden weiterzugeben, sondern auch alle Spenderinnen und Spender mit einzubeziehen. 

 

Danke 2019.pdf
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20.08.2019 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

Samstag, 19. Oktober 2019, Wiesbaden - Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen zur diesjährigen Mitgliederversammlung.

Die Einladung mit Tagesordnung finden Sie im Anhang.

 

 

19.08.2019 - Newsletter 03/2019 Sommerausgabe

Alle Mitglieder und Förderer haben in den letzten Wochen  bereits die neueste Ausgabe des Newsletter erhalten. Wenn Sie sich für die Arbeit des Sozialwerks interessieren, können auch Sie gerne  ein Exemplar bei uns anfordern: info@sozialwerk-dgvb.de - Bitte geben Sie dabei an, ob Sie eine elektronische Übermittlung wünschen oder ein Druckexemplar per Postübersendung.

 

 

11.08.2019 - Sozialwerk auf dem Bundeskongress des DGVB

Auf dem vom 20. bis 22. 6. 2019 in Berlin stattgefundenen Bundeskongress des DGVB hatte das Sozialwerk nicht nur eine starke Resonanz an seinem Informationsstand, sondern mehrfach wurde von bei den verschiedenen Veranstaltungen die erfolgreiche Arbeit der Hilfsorganisation für das Gemein- und Kollegenwohl gewürdigt. 

Anlässlich eines Festaktes zur Buchvorstellung des Historienprojektes des DGVB am 20. 6. im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz von Frau Staatssekretärin Christiane Wirtz, sowie dem stellv. Bundesvorsitzenden des DGVB, Karlheinz Brunner als auch dem Moderator einer anschließenden Diskussionsrunde, Detlef Wasser, (BMJV) wurde das  Sozialwerk als ein positives Beispiel nicht nur selbstloser kollegialer Hilfe und Anteilnahme, sondern auch als wichtiges Organ des Berufsstandes im Opferschutz „herausgestellt“.  

Am darauffolgenden Tag hatte der Vorstand des Sozialwerks Gelegenheit, auch informelle Gespräche sowohl mit dem Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes, Ulrich Silberbach, dem Präsidenten der internationalen Berufsorganisation (UIHJ), Marc Schmitz (Belgien), dem Festredner Prof. Dr. Paulus, als auch mit dem neugewählten Bundesvorstand des DGVB zu führen. Bei diesen Gelegenheiten haben alle Gesprächspartner dem Sozialwerk jedwede konstruktive Unterstützung zugesagt. 

Soweit von den rund 130 benannten Delegierten der einzelnen Bundesländer noch etwa 25 Kolleginnen und Kollegen bisher nicht Mitglied des Sozialwerks waren, so konnte der Vorstand, an diesen drei Tagen, davon 20 Neumitglieder willkommen heißen. 

Viele Kolleginnen und Kollegen nutzen in diesen drei Tagen die Gelegenheit, nicht nur die Vorstandskollegen Winfried Pesch und Verena Schröder persönlich kennen lernen zu wollen, sondern berichteten auch von Vorfällen und Attacken aus ihren Geschäftsbereichen, die zum Teil dem Sozialwerk bisher nicht bekannt waren. 

Am zweiten Tag des Kongresses fand am Abend außerdem eine Zusammenkunft mit den neuen Vertrauenspersonen des Sozialwerks der jeweiligen Bundesländer statt. Der Vorstand berichtete über die Arbeit und die Vorkommnisse aus dem letzten Halbjahr sowie über die künftigen Planungen und Entwicklungen. Bei dieser Gelegenheit lernten sich nicht nur die Kolleginnen und Kollegen untereinander persönlich kennen, sondern berichteten über die jeweilige Situation in ihren Bundesländern.  Einen weiteren Schwerpunk nahm die Optimierung der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Vertrauenspersonen ein.

Neben der administrativen Arbeit, den Gesprächen und den Repräsentationsaufgaben am Informationsstand, waren vor allem die positive Wahrnehmung durch die Vertreter des BMJ, den DBB und anderer Gäste bemerkenswert und damit letztlich einen Spiegel für die erfolgreiche Arbeit des Sozialwerks.

 

 
02.06.2019 - Sozialwerk in Berlin
Anlässlich des Bundeskongresses des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e. V., der alle 4 Jahre stattfindet, wird das Sozialwerk mit einem Informationstand vertreten sein. Der Kongress ist verbandsöffentlich und findet vom 20.06. bis 22.06.2019 im Golden Tulip Berlin - Hotel Hamburg - Landgrafenstraße 4, 10787 Berlin, statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
 

10.04.2019 - Sozialwerk erneut bei NRW-Justizminister Peter Biesenbach (MdL)  Spende für das Sozialwerk

Am 19. 3. 2019 wurde der Vorsitzende Winfried Pesch erneut von NRW-Minister Peter Biesenbach nach Düsseldorf eingeladen. Minister Biesenbach war daran gelegen, mit dem Vorstand des Sozialwerks einen Gedankenaustausch sowie ein vertrauensvolles Informations- und Erörterungsgespräch, insbesondere zu den Übergriffen und Attacken auf Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher in NRW, anlässlich der vergangenen Monate zu führen. Kritisch beleuchtet wurden dabei in einzelnen Fällen, der leider nicht immer unbedingt notwendige sensible Umgang mit den traumatisierten Opfern durch leitende Verwaltungsangehörige, sowie die "Handhabung und Beurteilung" der Vorfälle durch die Ermittlungsbehörden. Der Minister betonte, dass es sein persönliches Anliegen sei, die Gefährdung der Kolleginnen und Kollegen durch politische und administrative Maßnahmen weiter zu minimieren, aber auch die Strafverfolgungs-behörden und Gerichte zu sensibilisieren, den gesetzlichen Strafrahmen gegen die Gewalttäter möglichst voll auszuschöpfen. Diskutiert wurden in diesem Zusammenhang auch Vorschläge des JM, des Landesverbandes NRW des DGVB sowie des Sozialwerks, für möglichst schnell umsetzbare und effektive Maßnahmen der Traumabetreuung und -hilfe für die Betroffenen, insbesondere über den üblichen Dienstschluss hinaus oder an Wochenenden.

 

Winfried Pesch berichtete dem Minister darüber hinaus von weiteren schwerwiegenden Fällen von Betroffenen, die entweder durch Straftaten selbst schwer verletzt und berufsunfähig wurden, oder Opfer, die Angehörige durch ein Tötungsdelikt verloren haben und die vom Sozialwerk unmittelbar oder durch die Vorstandsmitglieder persönlich betreut wurden oder teilweise heute noch werden. Unter diesen Opfern sind auch Betreute außerhalb der Justizorganisation.

 

Ein weiteres Thema war die Zusammenarbeit des Sozialwerks mit der Opferschutzbeauftragten (OSB) des Landes NRW (das Sozialwerk unterstützt das Team der OSB bereits in 10 Fällen). Ziel ist es, diese Zusammenarbeit weiter zu optimieren und innerhalb und außerhalb der Landesjustizverwaltungen noch bekannter zu machen.

 

Minister Biesenbach danke dem Sozialwerk für seine bisherige erfolgreiche Arbeit und versprach jedwede mögliche Unterstützung für die "gute Sache" und überraschte den Vorsitzenden dann mit der freudigen Mitteilung, dass er ein ihm angebotenes Vortragshonorar des Deutschen Beamtenbundes (DBB), in Höhe von 500,00 EUR,  anlässlich seiner Teilnahme an der Jahrestagung vor wenigen Wochen in Köln, dem Sozialwerk stifte. Er habe den DBB gebeten, diese Spende dem Sozialwerk unmittelbar für die gute Sache

 

                                      "Miteinander = Füreinander = für mehr Mitmenschlichkeit und Solidarität"

    

zukommen zu lassen.

 

 

02.03.2019  - Kontaktdaten der Vertrauenspersonen ins Netz gestellt

Das Sozialwerk hat sein Netzwerk jetzt erweitert und die bundesweit bestellten Vertrauens- und Kontaktpersonen heute in die Homepage eingepflegt - siehe Rubrik "Über uns", hier Vorstand (Vertrauenspersonen)

 

 

19.02.2019 - Struktur des Sozialwerks erweitert - Bundesweit Vertrauenspersonen ernannt

Nachdem der Aufgaben- und Betreuungsbereich in den letzten Jahren sehr stark angewachsen ist, hat auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung im Oktober 2018 einstimmig beschlossen, Ansprechpartner und Kontaktpersonen als Vertrauensleute in jedem Bundesland zu ernennen. Dies ist deshalb geboten - auch mit der Unterstützung aus den Bundesländern -,  sich "breiter aufzustellen", um bei den inzwischen vermehrten Hilfefällen  nach wie vor, schnell, flexibel und möglichst unbürokratisch, handeln zu können. Diese neu geschaffene Struktur des Sozialwerks -  neben dem geschäftsführenden Vorstand - in jedem Bundesland eine Vertrauensperson zu benennen, führt sicherlich zu einer Verbeserung der Kommunikation sowohl den Hilfe- und Ratsuchenden, als auch  unseren  Mitgliedern gegenüber. In der Vergangenheit ergaben sich bei der Betreuung unserer Hilfefälle hin- und wieder Probleme bei der Kontaktaufnahme mit örtlichen Institutionen oder Personen im Umfeld der Betroffenen bzw. bei Recherchen oder persönlichen Gesprächen zur Feststellung der Hilflebedürftigkeit. Wir glauben mit dieser Erweiterung der Struktur auch unsere ehrenamtliche Arbeit noch effizienter und professioneller gestalten zu können.

 

Die Kontaktadressen unserer Vertrauenspersonen werden wir in Kürze in die Web-Site unter "Über uns" einpflegen.

 

 

19.02.2019 - Sozialwerk bei Minister Peter Biesenbach MdL - NRW

Auf Einladung von Minister Peter Biesenbach (MdL)  war der Vorsitzende des Sozialwerks, Winfried Pesch, am 8. 2. 2019 zu einem Gedankenaustausch in das Ministerium der Justiz nach Düsseldorf eingeladen. Thematik war u. a. die Entwicklung gemeinsamer Ideen, wie die Sicherheit der Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher nach den im letzten Jahr in NRW bekanntgewordenen Angriffen und Attacken weiter verbessert werden könne. Eingeladen war auch der Landesvorstand des DGVB. Neben dem Minister nahmen auch  Staatssekretär Dirk Wedel sowie weitere leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums an dem Dialog teil. Die Anwesenden zeigten sich von dem sozialen Engagement und  der Arbeit des Sozialwerks, nicht nur innerhalb der Jusizkreise, sondern auch in gesellschaftsoffener Hinsicht, sehr beeindruckt. Der Minister schlug daher vor, das Sozialwerk künftig in weitere soziale oder sicherheitsrelevante  Vorhaben bzw. Projekte des JM mit einzubeziehen sowie in Kürze einen weiteren  informellen und vertraulichen Gedankenaustausch mit dem Vorstand führen zu wollen. Diese Angebote haben wir gerne angenommen.

 

 

22.12.2018 - Neue Ausgabe des Newsletter

Vor wenigen Tagen wurde ein neuer Newsletter an alle Mitglieder und Unterstützer auf elektronischem Wege versandt. Sollten auch Sie Interesse an dieser Information haben,  so können Sie sich über die Kontaktnachricht auf dieser Homepage legitimieren und die aktuelle Ausgabe anfordern. Wir senden Ihnen dann gerne diese Info per E-Mail zu. Selbstverständlich können Sie den Newsletter auch im gehefteten Papierformat haben. (z. B. für Werbe- oder Veranstaltungszwecke).

 

 

13.12.2018 - Mitgliederversammlung 2019 - Vorankündigung

Die Mitgliederversammlung 2019 mit Neuwahlen der Vorstandsmitglieder findet am 19. Oktober 2019 in Wiesbaden statt.

Einladung und Tagesordnung werden unseren Mitgliedern frühzeitig zugehen.

 

 

12.12.2018 - Sozialwerk im Bundesminsterium der Justiz

Nach einem persönlichen Kontakt im Sommer diesen Jahres mit Ministerin Dr. Katarina Barley, hatte die Staatssekretärin des Ministeriums, Frau Christiane Wirtz, mit Schreiben vom 21. September 2018, den Vorstand des Sozialwerks zu einem

Gedankenaustausch nach Berlin eingeladen.

 

Am 11. 12. 2018 fand nun unter Leitung der Abteilungsleiterin Rechtspflege im Ministerium, Frau Ministerialdirektorin

Marie Luise Graf-Schlicker, ein Arbeitstreffen unter Beteiligung mehrerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums statt.

Das Sozialwerk wurde durch die Vorstandsmitglieder Verena Schröder und Winfried Pesch vertreten.

Gesprächsführendes Ziel war es, das Sozialwerk des DGVB innerhalb der Justizadministration, insbesondere in den verschiedenen Landesjustizverwaltungen entsprechend "zu platzieren" und seine Aufgaben bekannter zu machen. Das Sozialwerk ist die einzige Hilfsorganisation "innerhalb der Justiz", jedoch gesellschaftsoffen; d. h. nicht nur Justizangehörige, sondern auch Bürger können sich an das Sozialwerk des DGVB wenden. Nach einem Bericht der beiden Vorstandsmitglieder zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit und dem Umgang mit "Opferfällen" machten die Vertreter des Ministeriums verschiedene Vorschläge administrativer Art und zeigten weiterhin Angebote im Rahmen der Opferhilfe auf. Zu beiden Komplexen sagten sie ihre volle Unterstützung zu und dankten dem Vorstand für seine bisherige aufopfernde und ehrenamtliche Arbeit.

 

Für unsere Mitglieder werden wir in einem der nächsten Newsletter dazu noch ergänzend berichten.

 

 

12.12.2018 - "15 Jahre Sozialwerk des DGVB e. V." - Ansprache des Bundesvorsitzenden des DGVB

Ansprache des Bundesvorsitzenden des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e. V., Walter Gietmann, am Vorabend der Mitgliederversammlung des Sozialwerks, anlässlich der 103. LVV in Stuttgart, vor den Delegierten des DGVB sowie Ehrengästen  aus Politik und  Justiz:

 

Am 17. 5. 2003 wurde anlässlich des Bundeskongresses hier in Stuttgart beschlossen, ein Sozialwerk im DGVB einzurichten.

Der Anlass hierzu war ein sehr trauriger: In Folge einer Wohnungszwangsräumung am 28. 10. 2002 in Köln, bei dem der Schuldner durch eine Gasexplosion die Wohnung sowie sich selbst in die Luft sprengte, kamen unser Kollege Paul Spürk aus Köln sowie sein Schlüsseldienstmitarbeiter ums Leben, weitere Personen wurden verletzt. Um den Angehörigen Hilfe zukommen lassen zu können, fand damals eine Spendenaktion statt, mit deren Erlös auch tatsächlich umfangreiche Hilfe geleistet werden konnte.

 

Initiator dieser Spendenaktion war der DGVB-Bezirksverband Köln, in dem dann unter dem Vositzenden Winfried Pesch und mit tatkräftiger Unterstützung des leider viel zu früh verstorbenen Kollegen Herbert Langenmberg die Idee geboren wurde, für zukünftige Fälle. in denen Gerichtsvollzieher zu Tode kommen oder verletzt werden, ein Sozialwerk beim DGVB anzusiedeln. Nach dem Beschluss des Bundeskongresses fand dann anlässlich der darauffolgenden LVV in Marburg am 14. 11. 2003 die Gründungsversammlung des Sozialwerkes statt.

 

Dies sind nun 15 Jahre her, so dass wir heute auch das 15-jährige Gründungsjubiläum des Sozialwerkes im DGVB feiern können. Hierauf werden wir sicherlich morgen anlässlich der Mitgliederversammlung des Sozialwerkes, die um 9.00 Uhr beginnt, ausführlich eingehen.

 

Ich möchte aber bereits heute Abend vor einem größeren Forum vorab Danke sagen, Danke an Winfried Pesch, der dem Sozialwerk seit der Gründung als Vorsitzender vorsteht und Danke an sein Vorstandsteam Verena Schröder und Marion Feith für ihren unermüdlichen Einsatz für das Sozialwerk, das mittlerweile zu einem Aushängeschild für den DGVB geworden ist. 

 

Besonderer Dank gilt natürlich meinem Kollegen und Freund Winfried Pesch, der in unnachahmlicher Weise das Sozialwerk zu dem entwickelt hat, was es heute ist und der als Vorsitzender mit seinem Team nicht nur finanzielle Hilfen für durch Verletzungen, Krankheiten oder Tod betroffene Personen oder deren Angehörige leistet, sondern mit einer großartigen Empathie auch psychische Unterstützung leistet, die gar nicht hoch genug bewertet werden kann. Sei es das Verbrechen bei einer Zwangsräumung in Karlsruhe im Jahre 2012, bei dem unser Kollege Wolfgang Person und vier weitere Menschen zu Tode kamen oder seien es weitere Vorfälle, in denen Kolleginnen und Kollegen schwer verletzt wurden oder seien es dramtische Krankheitsfälle, in denen das Sozialwerk Unterstützung geleistet hat; immer war und ist Winfried als erster Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige nah an den Menschen und gibt ihnen Zuspruch oder er ist aufmerksamer Zuhörer, was alleine auch schon mal hilfreich hilfreich sein kann.

 

Und dies alles seit nunmehr 15 Jahren als Vorsitzender des Sozialwerkes; meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das ist schon ein Applaus wert!

 

Aber Applaus verdient haben auch die langjährigen Vorstandsmitglieder Verena Schröder und Marion Feith und insbesondere der verstorbene Herbert Langenberg, der diesen zwar nicht mehr hören kann, aber wenn ihr laut genug klatscht; herzlichen Dank Euch allen für Eure tolle Arbeit für das Sozialwerk!

 

 

26.11.2018 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2018 in Stuttgart

 

 
08.11.2018 - Mitgliederversamlung vom 26. 10. 2018
In Kürze erscheint hier der Bericht von der Mitgliederversammlung für die Web-Öffentlichkeit.
 
 
14.09.2018 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2018

Freitag, 26. Oktober 2018, um 9:00 Uhr,

im Hotel Pullmann Fontana, Vollmoellerstraße 5, 70663 Stuttgart

 

 

08.07.2018 - Podiumsdiskussion vom 13. April 2018 zum Thema:

„Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, ein gesellschaftliches Problem auch in der Zwangsvollstreckung“ (von Verena Schröder)

Nach Begrüßung durch den sächsischen Minister der Justiz, Sebastian Gemkow und den Präsidenten des Oberlandesgerichts Dresden, Gilbert Häfner, wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag des Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes, Ulrich Silberbach, eröffnet:

 

Gehören körperliche Angriffe, massive Gewalt, Bedrohungen, Beschimpfungen und Übergriffe inzwischen zur Tagesordnung – sind die Bediensteten als Repräsentanten des Staates diesen Angriffen schutzlos ausgesetzt und wird der Staat selbst, nicht zuletzt durch die verstärkte öffentliche Wahrnehmung seiner Pflicht gerecht, die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes vor Gewalt zu schützen?

 

Wie wirkt sich diese Gewalt auf die Mitarbeiter, ihre Gesundheit, ihre Motivation und ihr privates Umfeld aus? Können wir es zulassen, dass Gewalt gegen öffentliche Bedienstete gesellschaftsfähig wird und wann ist die Toleranzgrenze überschritten?

 

Zu diesem Thema trafen sich Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Praxis, um darüber im Rahmen einer Podiumsdiskussion Meinungen, Erfahrungen, Anregungen und Ansichten auszutauschen. Die Podiumsdiskussion fand auf Einladung des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e.V. und des Landesverbandes Sachsen im Festsaal des Oberlandesgerichts Dresden statt.

 

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Christian Avenarius, Oberstaatsanwalt in Dresden, Martin Modschiedler MdL und rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Prof. Dr. Torsten Klemm, Psychotherapeut und Leiter des Institutes für sozialtherapeutische Nachsorge, André Schäfer, 1. PHK  der Polizeidirektion Görlitz und Winfried Pesch, Vorsitzender des Sozialwerks des DGVB e.V. Die Diskussionsleitung führte Karl-Heinz Brunner, stellvertretender Bundesvorsitzender des DGVB.

 

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion argumentierten in Ihren Statements aus unterschiedlichen Perspektiven, was bei den Anwesenden neue Einsichten und Denkanstöße vermittelte.

 

Winfried Pesch konnte in beeindruckender Weise als Vorsitzender des Sozialwerks, die Erfahrungen aus nahezu 15 Jahren Sozialarbeit und in die Diskussion einbringen. Gestützt auf diese Erfahrungen  konnte er darlegen, dass insbesondere auch die Gerichtsvollzieher/innen von den allgemein zunehmenden Übergriffen auf Mitarbeiter im öffentlichen Dienst betroffen sind und zwar angefangen von Beschimpfungen, unterschwelligen und offenen Drohungen, verbalen Angriffen bis hin zu körperlichen Übergriffen und tödlichen Attacken. Anhand authentischer Zahlen konnten die Todes- und Versorgungsfälle aber auch die zunehmenden Gewaltvorfälle gegen Gerichtsvollzieher/innen dargestellt werden, mit denen das Sozialwerk in den letzten Jahren befasst war.

 

Der Vorsitzende des Sozialwerkes betonte, dass die effektivsten Sicherungsmaßnahmen, die dem Gerichtsvollzieher zwingend zur Seite gestellt werden sollten, in einer engen Zusammenarbeit mit der Polizei liegen und darüber hinaus alle Kolleginnen und Kollegen ständige Aus- und Fortbildung in Bereichen von Achtsamkeits-, Verhaltens,- Kommunikations-, Deeskalations- und Verteidigungstechniken, absolvieren sollten. Dabei muss außerdem die Vorbereitung der Zwangsvollstreckungsmaßnahme mehr in den Fokus gerückt werden, wobei zu differenzieren ist, zwischen Vollstreckungsmaßnahmen vor Ort und im Büro. Hier gilt es, alle Möglichkeiten vorab auszuschöpfen, um Risikofaktoren zu erkennen und zu minimieren.

 

Winfried Pesch bemerkte, dass die Hilfestellungen im Rahmen der Fürsorgepflicht des Dienstherrn im Umgang mit betroffenen Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern sich aus der Sicht des Sozialwerkes in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich darstellen. Er forderte, dass bei entsprechenden Vorfällen speziell geschulte, nach Möglichkeit nicht justizfremde Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die auch mit der notwendigen Sensibilität im Umgang mit den Betroffenen „erste Hilfe“ leisten könnten. Es wurde vom Sozialwerk beobachtet, das Behördenleiter in Einzelfällen mutmaßlich aus den verschiedensten Gründen dazu neigen, Vorfälle kleinzureden oder ganz unter den Teppich kehren.

 

Fazit: Eine hundertprozentige Sicherheit wird es nie geben. Aber es gibt genügend Ansätze, die es wert wären, kurz- und mittelfristig in die Tat umzusetzen.

 

Ein Bericht mit den Statements und Aussagen aller Podiumsteilnehmer erscheint in Kürze in der DGVZ.

 

v. l. n. r. K.-H. Brunner; M. Modschiedler; C. Avenarius; A. Schäfer; T. Klemm; W. Pesch

 

 

03.07.2018 - Newsletter 1/2018 - Aktion "Miteinander - Füreinander = Mitmenschlichkeit und Solidarität"

Der aktuelle Newsletter wird in den nächsten Tagen allen Mitgliedern und Förderern auf elektronischem Wege übermittelt.
Wir bitten diejenigen Mitglieder, die für Werbe- und Informationszwecke evtl. Druckexemplare des Newsletter benötigen, uns zu kontaktieren;
ansonsten können Sie gerne den zugestellten Newsletter an Interessierte auf elektronischem Weg weitergeben-/mailen.
 
Für Ihre Beteiligung an der Aktion: "Miteinander = Füreinander = für mehr Mitmenschlichkeit und Solidarität"
danken wir Ihnen bereits jetzt sehr herzlich.
 
Über diese Site möchten wir auch Nichtmitglieder ansprechen! Bei Interesse können auch Sie gerne den aktuellen Newsletter anfordern. Schicken Sie uns einfach eine Mail an: info@sozialwerk-dgvb.de
 

 

08.05.2018 - Gesprächsaustausch mit der Opferschutzbeauftragten des Landes NRW

Auf Einladung der Oberschutzbeauftragten (nachfolgend OSB)  des Landes NRW, Frau Auchter-Mainz, fand am 10. 4. 2018 ein Gesprächsaustausch an ihrem Dienstsitz, im Gebäude des OLG Köln, statt. In der freundlichen und offenen Gesprächsrunde des Teams der OSB und dem Vorstand des Sozialwerks wurden zunächst  beider Aufgabenstellungen vorgestellt und erörtert. In der kurzen Zeit ihrer Amtsführung hatte das Team der OSB das Sozialwerk bereits in vier Fällen um Mithilfe und Unterstützung gebeten. Inhalt des weiteren Gesprächsaustauchs waren dann im Einzelnen diese Fälle. Darüberhinaus wurden noch an die OSB herangetragene Hilfe- und Unterstützungsfälle erörtert, in die das SW "eingebunden" werden könnte. Der Vorstand sagte insoweit seine Prüfung der Mithilfe und Unterstützung  bei Vorlage der Unterlagen zu, soweit sie im Rahmen des Finanzbudgets und der personellen Organsation liegen. 
Die OSB dankte dem Vorstand des SW nach zweistündigem Austausch für die bisher geleistete Arbeit zum Wohle der Opfer und ihrer Angehörigen und für die bisherige konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihr und ihrem Team sowie für das angenehme und offene Gespräch. Sie habe einige vom Vorstand des SW eingebrachten Vorschläge und Ideen aufgegriffen, die sie und ihr Team für ihre eigene Arbeit nutzen könne.
 
 
27.03.2018 - Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, ein gesellschaftliches Problem?!
Am 13.4.2018, 9.30 Uhr,  findet im Festsaal des Oberlandesgerichts in Dresden eine Veranstaltung des DGVB - Landesverband  Sachsen - zu der o. a. Thematik statt. Nach Begrüßung und Erröffnung durch den Präsidenten des OLG, Gilbert Häfner und den säschsischen Minister der Jusiz, Sebastian Gemkow, wird der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbundes, Ulrich Silberbach, einen Impulsvotrag zu diesem gesellschaftlichen Problem halten. Im Anschluss daran werden unter der Moderation von Karl-Heinz Brunner, verschiedene Persönlichkeiten aus der sächsischen Politik (die rechtspolitischen Sprecher von CDU und SPD), Vertreter von Staatsanwaltschaft und Polizei sowie Fach-Wissenschaftler, eine Podiumsdiskussion führen. Neben diesen Persönlichkeiten ist auch der Vorsitzende des Sozialwerks, Winfried Pesch, als Gast auf dem Podium eingeladen.
 
 
27.03.2018 - Opferschutzbeauftragte in NRW
Die zum 1. 12. 2017 auf Beschluss der Landesregierung in Nordrhein-Westalen ernannte erste unabhängige Beauftragte für den Opferschutz, Frau Elisabeth Auchter-Mainz, hat den Vorstand des Sozialwerks am 10. 4. 2018 nach Köln zu einem Gesprächsaustausch eingeladen.
 
Frau Auchter-Mainz war bis 2016 Generalstaatsanwältin in Köln. Nach Angaben von Justizminister Peter Biesenbach ist NRW das erste Flächenland, das eine solche hauptamtliche Institution eingerichtet habe. Die Opferschutzbeauftragte (OSB) soll sich gezielt darum kümmern und koordinieren, Opfer von Gewalt- und Straftaten zu unterstützen und ihnen Hilfsangebote vermitteln. Konkret soll das Team der OSB, Opfern von Straftaten helfen, juristische, finanzielle oder auch psychologische Hilfe zu erhalten.
 
Seit ihrem Amtsantritt hat Frau Auchter-Mainz das Sozialwerk bereits in mehreren Fällen gebeten, zu prüfen, ob von ihr an uns verwiesenen  Opfern Hilfe zuteil werden kann. Der Vorstand prüft und recherchiert, ob den Hilfesuchenden Unterstützung nach dem Satzungszweck des Sozialwerks geleistet werden kann. Im Geschäftsbericht zur Mitgliederversammlung werden wir dazu Stellung nehmen.
 
 
05.03.2018 - Mitgliederversammlung 2018, Freitag, 26. Oktober in Stuttgart
Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 26. 10. 2018, 9.00 Uhr, in Stuttgart statt. Gleichzeitig findet vom 25. bis 27. 2018 die 103. Ländervertreterversammlung des DGVB statt, so dass wir am 26. 10. den Tagungsraum und das Konferenzequipment in der Zeit von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr kostenfrei nutzen können. Tagungsort ist das Hotel Pullmann Fontana, Vollmöllerstraße 7, 70563 Stuttgart. Das Hotel liegt unmittelbar gegenüber dem S-Bahn-Bahnhof Stuttgart-Vaihingen und ist mit verschiedenen Linien direkt vom Hbf. Stuttgart in ca. 15 Minuten zu erreichen.
 
 
05.03.2018 - Freistellungsbescheid und Körperschaftssteuerbefreiung bis 2021
Mit Freistellungsbescheid vom 18. 2. 2018 hat das Sozialwerk ohne jegliche Beanstandungen vom Finanzamt Siegburg auf Grund der letzten Steuererklärung wiederum die Befreiuung von der Körperschaftssteuer zuerkannt erhalten. Ausschlaggebend für die Befreiuung ist die Förderung und Verwendung der Mittel für mildtätige Zwecke. Diese weitere Anerkennung der Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit berechtigt den Vorstand nach wie vor  - und zwar bis 18. 2. 2023  - Zuwendungsbescheinigungen für Spenden und Mitgliedsbeiträge zu erteilen.
 
 
23.12.2017 - Newsletter 3/2017
An alle Mitglieder und Förderer ist in den vergangenen Tagen der Newsletter 3/2017 auf elektronischem Wege versandt worden. Sollten Sie für Informations- und Werbezwecke weitere Exermplare im Druckformat benötigen, so schicken Sie uns einfach eine Mail.
Wir werden Ihnen dann die gewünschte Anzahl zur Verfügung stellen.
 

 

27.11.2017 - Internet-Bericht von der Mitgliederversammlung

(Mitglieder können darüber hinaus gerne ein detailliertes Protokoll mit allen Geschäftszahlen anfordern)

 

 

24.10.2017 - Mitgliederversammlung am 21.10.2017 in Eisenach

Am 21.10.2017 fand die diesjährige Mitgliederversammlung in Eisenach statt. Vertreten waren 56 Einzelmitglieder, 13 Vertreter der Landesverbände sowie die 4 Mitglieder des Bundesvorstands des DGVB.

Einstimmig wurde u. a. eine neue Stzung verabschiedet, die jedoch ihre Rechtswirksamkeit erst mit der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln erlangt. Solange die Eintragung nicht erfolgt ist, behält die bisherige Satzung ihre Gültigkeit.

Über den weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung erscheint hier in Kürze ein ausführlicher Bericht.

 

 

01.10.2017 - Eine große Bitte und "ein gutes Werk"

Im Newsletter  (August 2017)  hatten wir alle Mitglieder um Mithilfe bei der Verteilung der neuen Flyer gebeten, insbesondere an alle Kolleginnen und Kollegen über die Postfächer bei Gericht. Leider müssen wir enttäuscht feststellen, dass unsere Bitte bisher nur von sehr wenigen Mitgliedern "erhört" wurde. 

 

Daher nochmals unser Aufruf: Bitte helfen Sie uns, als Multiplikator des Sozialwerks, die neuen Flyer in Ihrem Kollegenkreis zu verteilen.

 

Auch eine Weitergabe im Freundes- und Bekanntenkreis oder auch im erweiterten Kollegenkreis der Justiz ist uns sehr willkommen.

 

Schicken Sie uns einfach eine Mail und geben die gewünschte Stückzahl an "info@sozialwerk-dgvb.de" oder über "Kontakt"

 

Sie erhalten dann umgehend die Sendung an die gewünschte Postanschrift.

 

 

09.09.2017 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2017 (mit Tagesordnung)

Samstag, 21. Oktober 2017, um 9:00 Uhr,

im "Hotel Thüringer Hof", 99817 Eisenach, Karlsplatz 11 - siehes nachfolgendes PDF-Dokument - 

 

 

10.08.2017 - Neue Flyer

Seit wenigen Tagen ist der neue Werbe-Flyer verfügbar. Gerne stellen wir Ihnen für Informationszwecke und Werbemaßnahmen im Kollegenkreis, bei Freunden, Bekannten, den Gerichten oder anderer Institutionen,  jede gewünschte Anzahl an Flyern zur Verfügung.

Insbesondere eine Verteilung in alle Postfächer der Kollegen bei den Gerichten wäre sehr wünschenswert. Herzlichen Dank für Ihr Engagement!  

 

Die angeforderte Stückzahl erhalten Sie selbstverständlich kosten- und portofrei an die gewünschte Anschrift!

 

Schicken Sie einfach eine Mail an: info@sozialwerk-dgvb.de und geben die Stückzahl an.

 

Herzlich bedanken möchten wir uns bei der DGVZ, die die Kosten für diese Neuauflage übernommen hat

sowie bei Werner Blaskowitz (BW), der uns kostenfreie Werbemaßnahmen vermitteln konnte.

 

 

10.08.2017  - Newsletter 2/2017 an alle Mitglieder versandt

Vor wenigen Tagen wurde allen Mitgliedern die Ausgabe 2/2017 des Newsletter per E-Mail zugestellt. In dieser 8-seitigen Ausgabe berichten wir u. a. über die erfreulichen Entwicklungen der Mitgliederzahlen und im Einzelnen zu den jeweiligen Spendensammlungen und deren tollen Ergebnissen bei den Mitgliederversammlungen der DGVB-Verbände sowie den Spendeninitiativen von Kollegen einzelner Gerichte.  Diese Spendensummen konnten zudem noch durch viele Beiträge von Einzelspendern aufgestockt werden. Allen unseren Spendern und den Initiatoren der Sammlungen ein herzliches Dankeschön!

 

In der aktuellen Ausgabe haben wir unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes auch wiederum zu drei Hilfefällen berichtet.  

 

 

08.08.2017 - Ankündigung: Mitgliederversammlung 2017 in Eisenach

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am Samstag, dem 21.10 2017, um 9:00 Uhr, in 99817 Eisenach/Thüringen, Karlsplatz 11 (Steigenberger Hotel Thüringer Hof), statt. Wir haben diesen Ort gewählt, weil vom 19. bis 21. 10.2017 die

101. Ländervertreterversammlung des DGVB dort stattfindet. Am Samstag, ab 9.00 Uhr, stellt uns der DGVB dankenswerter Weise den Tagungsraum und das Konferenzequipment kostenfrei zur Verfügung. Allen Mitgliedern wird die Einladung und die  Tagungsordnung noch rechtzeitig per Mail zugehen. Eine satzungsgemäße Veröffentlichung erfolgt zudem in der DGVZ-Ausgabe September 2017. Bereits heute heißen wir alle Mitglieder und Unterstützer des Sozialwerks zur Mitgliederversammlung herzlich willkommen.

 

Eisenach, auch "Luthers liebe Stadt" genannt, hat gerade aktuell - "nicht nur wegen unserer Versammlung" - , sondern im  Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" und nicht zuletzt wegen vieler weiterer Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem "UNESCO-Weltkulturerbe Wartburg" oder dem Haus von Johann Sebastian Bach, vieles zu bieten. Von daher lohnt sich nicht nur der Besuch der Versammlung im "Grünen Herz Deutschlands", sondern auch ein "Eintauchen in die vielfältige Kultur", evtl.  auch ein Ausflug in den Thüringer Wald verbunden mit einer Wanderung auf dem bekannten Rennsteig.  

 

 

07.02.2017 - Newsletter 01/2017

In den letzten Tagen haben wir unseren Newsletter 1/2017 auf elektronischem Wege an alle Mitglieder, sofern sie uns ihre Mailadresse zur Verfügung gestellt haben, versandt. Über dieses Medium wollen wir künftig alle Mitglieder in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Arbeit unserer Hilfsorganisation informieren. Sofern Sie uns Ihre Mailadresse noch nicht übermittelt haben, können Sie dies gerne noch nachholen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir aus Kostengründen (Porto u. Druckkosten) den Newsletter nur per Mail zustellen.  

Ansonsten freuen wir uns gerne über ein Feedback.

 

 

07.02.2017 - Ankündigung der Mitgliederversammlung 2017

Die Mitgliederversammlung 2017 findet voraussichtlich am Samstag, dem 21. 10. 2017, in Eisenach statt.

Alle Mitglieder sind herzlichen eingeladen. Auch sonstige Interessierte sind willkommen. Die Einladungen an die Mitglieder mit Tagesordnung  werden rechtzeitig zugestellt sowie hier auf der Website und in der DGVZ veröffentlicht.

 

 

20. 12. 2016 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2016 in Berlin

 

 

28.09.2016 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2016

Donnerstag, 10. November 2016, um 19:30 Uhr,

im Golden Tulip Berlin "Hotel Hamburg", 10787 Berlin, Landgrafenstraße 4

 

12.09.2016 - Ankündigung der Mitgliederversammlung 2016

Die Mitgliederversammlung 2016 findet am 10.11.2016, um 19:30 Uhr, in 1087 Berlin, Landgrafenstraße 4, Golden Tulip Hotel Hamburg, statt.

 

Gleichzeitig findet die Ländervertreterversammlung des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e.V.  im selben Hotel vom 10.11. bis 12.11.2016 statt. 

 

Die Einladung mit Tagesordnung wird allen Mitgliedern in Kürze zugehen und hier auch veröffentlicht.

 

 

01.09.2016 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2015

 

29.06.2015 - Mitgliederversammlung 2015

Anlässlich der Mitgliederversammmlung am 13.06.2015 in Berlin wurden die Vorstandsmitglieder mit überwältigender Mehrheit für weitere 4 Jahre von den Delegierten in ihren Ämtern bestätigt:

 

Vorsitzender: Winfried Pesch, Siegburg

Stellv. Vorsitzende: Verena Schröder, Berlin

Geschäftsführerin: Marion Feith, Köln

 

v.l.n.r. Marion Feith; Winfried Pesch; Verena Schröder

 

 

01.05.2015 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2015

Samstag, 13. Juni 2015, um 11:00 Uhr,

im Golden Tulip Berlin "Hotel Hamburg", 10787 Berlin, Landgrafenstraße 4

 

22.12.2014 - Neu als Download

Überarbeitetes Spendenformular und Mitgliedsantrag jetzt online unter Spenden | Mitglied werden. Die beiden .pdf Dateien sind nun jeweils am Bildschirm ausfüllbar.

 

 

17.12.2014 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2014

 

14.11.2014 - Neue Geschäftsführerin Marion Feith

 

Nach dem tragischen Tod des langjährigen Geschäftsführers und Gründungsmitglieds Herbert Langenberg

haben die Mitglieder auf ihrer Jahresversammlung am 14.11.2014 in Mainz

die Kölnerin Marion Feith mit überwältigender Mehrheit zur neuen Geschäftsführerin gewählt.

 

Der Bericht über den Verlauf der Mitgliederversammlung erscheint in Kürze an dieser Stelle.

 

 

01.10.2014 - Neue Internetpräsenz

Das Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e.V. ist nun mit eigener Website unter der Domain

www.sozialwerk-dgvb.de im Internet vertreten. 

Bitte teilen Sie uns Kritik, Wünsche und Anregungen über unser Kontaktformular mit.

 

 

28.09.2014 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2014

Freitag, 14. November 2014, um 16:30 Uhr,

im Novotel Mainz, 55131 Mainz, Augustusstraße 6

 

23.06.2014 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2013

 

01.03.2014 - Herbert Langenberg verstorben!

 

 

Am 01.03.2014 ist unser lieber und sehr geschätzter Kollege

 

Herbert Langenberg

an den Folgen eines Autounfalls verstorben.

 

Herbert Langenberg hat sich mit großen Sachverstand und unermüdlichem Einsatz für die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher und den Deutschen Gerichtsvollzieher Bund e.V. engagiert. Er hat als Mitglied des Vorstandes im Verband der Gerichtsvollzieher im Oberlandesgerichtsbezirk Köln e.V. bis zuletzt unsere Interessen in maßgeblicher Funktion mitbestimmt.

Im Jahr 2003 war er Mitinitiator und Gründungsmitglied des Sozialwerkes des Deutschen Gerichtsvollzieher Bundes e.V. und seit dieser Zeit bis zuletzt als Geschäftsführer und Schatzmeister für die Hilfsorganisation tätig.

 

Unvergessen bleiben sein Einsatz für eine Verbesserung der Zukunftsperspektiven unseres Berufsstandes, sein soziales Engagement, wie auch seine unvergleichliche Kollegialität und Hilfsbereitschaft. Ohne Rücksicht auf seine eigene Person und oft unter Rückstellung persönlicher Belange hat er sich der Probleme anderer angenommen und geholfen, wo sein Rat gefragt war.

Als Lehrkraft und Ausbilder hat er über Jahre den Gerichtsvollziehernachwuchs auf seine Aufgaben mit vorbereitet.

 

Gerne erinnern wir uns an ihn als humorvollen, lebensbejahenden Menschen, der oft und liebevoll von seiner Familie, seinen Reisen und Hobbys erzählte.

 

Der Deutsche Gerichtsvollzieher Bund verliert einen verdienten Kollegen und eine

bemerkenswerte Persönlichkeit.

 

Wir empfinden tiefes Mitgefühl mit seiner Familie, seiner Ehefrau, seinen Töchtern und allen, die ihm freundschaftlich verbunden waren.

 

Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten.

 

Deutscher Gerichtsvollzieher Bund e. V. 

Walter Gietmann

Bundesvorsitzender

 

Deutscher Gerichtsvollzieher Bund

Landesverband NRW e.V.

Frank Neuhaus

Landesverbandsvorsitzender

 

 

Verband der Gerichtsvollzieher

im OLG-Bezirk Köln e.V.

Helmut Schulze

Stellv. Vorsitzender

Sozialwerk

des Deutschen Gerichtsvollzieher

 Bundes e.V.

Winfried Pesch

Vorsitzender

 

 

 

 

15.08.2013 - Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. 10. 2013 in Überlingen

 

01.06.2013 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2012

 

27.08.2012 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2012

Freitag, 16.11.2012 um 16:30 Uhr

im Park-Hotel Bremen, Im Bürgerpark, 28209 Bremen

 

15.07.2012 - Nachruf des Landesverbandes BW und Spendenaufruf

Spendenaufruf.pdf
PDF-Dokument [16.2 KB]

 

15.07.2012 - Spendenaufruf des Bundesvorstands des DGVB

 

Spendenaufruf  "Geiseldrama Karlsruhe"               

 
Der Deutsche Gerichtsvollzieherbund ruft zu Spenden auf
 

Bekanntlich wurden in einem hinterhältigen, verabscheuungswürdigen Anschlag anlässlich einer Zwangsräumung am 04.07.2012 in Karlsruhe neben dem Gerichtsvollzieher drei weitere Personen getötet, bevor der Geiselnehmer sich selbst gerichtet hat. Die Tat hat in der gesamten Bundesrepublik und auch im benachbarten Ausland lähmendes Entsetzen nicht nur unter den Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern ausgelöst.

Ein solches Drama hinterlässt immer Angehörige, die oftmals nicht in der Lage sind, in der ersten Not die dringlichsten Angelegenheiten zu regeln. Ohne auf die einzelnen Schicksale hier näher eingehen zu wollen, hat sich der Deutsche Gerichtsvollzieherbund entschlossen, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen, um die erste Not der Angehörigen insbesondere des erschossenen Kollegen und des Mitarbeiters des Schlüsseldienstes zu lindern.

Zur Entgegennahme von Spenden wurde bereits vor 10 Jahren nach einem ähnlich gelagerten Fall das Sozialwerk des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes eingerichtet. Spenden können unter dem Stichwort "Karlsruhe" auf das Konto des

 

Sozialwerks des Deutschen Gerichtsvollzieherbundes e.V. bei der

VR-Bank Rhein-Sieg e.G.

Konto-Nummer 410 6365 011

BLZ 370 695 20

 

erfolgen.

Das Sozialwerk wird die Spenden nach sorgfältiger Recherche unbürokratisch nach den Vorgaben der Satzung verteilen.

Das Sozialwerk des DGVB ist als gemeinnützige und mildtätige Körperschaft auch ermächtigt, Spendenquittungen zu erteilen. Hierzu ist es zwingend erforderlich, auf dem Überweisungsträger den  Wunsch nach einer solchen Quittung zum Ausdruck zu bringen und die vollständige Anschrift des Spendenden anzugeben.

Der Deutsche Gerichtsvollzieherbund bittet, den Angehörigen durch eine kleine Spende nicht nur in der ersten Not zu helfen, sondern ihnen auf diesem Wege auch Anteilnahme und Mitgefühl auszusprechen.

 

Jede auch noch so kleine Spende ist willkommen.

 

Der Bundesvorstand des DGVB

 

 

15.07.2012 - Mordanschlag in Karlruhe - Gerichtsvollzieher getötet!               

Am 04.07.2012 wurde in Karlsruhe ein Gerichtsvollzieher in Ausübung seines Amtes bei einer Zwangsräumung heimtückisch getötet. Drei seiner Begleiter wurden ebenfalls in einer offenbar vorbereiteten Gewalttat "hingerichtet".

Gemeinsam mit allen Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern sind wir entsetzt und bestürzt über diese grausame Tat.

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen der Opfer.

 

Weitere Informationen unter: http://www.dgvb.de/news/gerichtsvollzieher-getoetet

 

 

25.02.2012 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2011

 

01.08.2011 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2011

Freitag, 21.10.2011 um 17:00 Uhr

Rosenstraße 18-28. 35037 Marburg

 

01.01.2011 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2010

 

10.08.2010 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2010

Freitag, 5.11.2010 um 17:00 Uhr

im Hotel Ratswaage, Ratswaageplatz 1-4, 39104 Magdeburg

 

08.12.2009 - Bericht von der Mitgliederversammlung 2009

 

19.08.2009 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2009

Samstag, 7.11.2009 um 16:00 Uhr

im Hotel Crowne Plaza, Kurfürstenanlage 1, 69115 Heidelberg

 

24.10.2008 - Einladung zur Mitgliederversammlung 2008

Freitag, 24.10.2008 um 14:30 Uhr

im Hotel Pullmann Dresden Newa, Prager Straße 2c, 01069 Dresden

 

22.10.2008 - Empfänger von Geldauflagen

Mit Bescheid vom 09.04.2008 haben das Oberlandesgericht Köln (4100 – 484 – S – 139 (6A) und die Generalstaatsanwaltschaft Köln (410 – 1. 481 /GStA) das Sozialwerk in das Verzeichnis der Einrichtungen aufgenommen, die als Empfänger von Geldauflagen in Betracht kommen.

 

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